Ausfalldeckung

Ausfalldeckung und Ausfallversicherung bei der Privathaftpflichtversicherung

IconAusfalldeckung bei der privaten Haftpflichtversicherung

Ausfalldeckung

Die Ausfalldeckung bei einer Versicherung

Die Ausfalldeckung wird auch als Forderungsausfall-Versicherung bezeichnet.

LinkIhr Zweck:

Die Ausfallversicherung leistet immer dann, wenn andere nicht leisten können, obwohl sie eigentlich sollten.
Bei einem Preisvergleich der Versicherungen und Tarife sollte diese Option also auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Der Nutzen einer Forderungsausfall-Versicherung besteht für Sie also darin, die eigenen Forderungen, die gegenüber einem Dritten bestehen, der seinerseits nicht über eine Haftpflichtversicherung verfügt und die Forderung auch nicht aus eigenen Mitteln begleichen kann, abzudecken. Bezahlt wird die Forderung in solchen Fällen dann vom eigenen Versicherer. Dieser gewährt Ihnen einen zusätzlichen Schutz gegen nicht durchsetzbare Schadenersatzforderungen.


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IconWas ist eine Ausfallversicherung und was leistet diese?

Ausfallversicherung

Mit einer Ausfalldeckung können Sie als Versicherter Ihre Privathaftpflicht um eine Zusatzversicherung erweitern, damit ihnen ein Schaden auch dann noch erstattet wird, wenn dessen Verursacher zahlungsunfähig ist und selbst nicht über eine private Haftpflichtversicherung verfügt. Voraussetzung für einen Leistungsbezug ist es jedoch, dass ein rechtskräftiger gerichtlicher Titel vorliegt. In der Praxis muss die Forderung
meist einen bestimmten Betrag erst übersteigen, um von der eigenen privaten Haftpflichtversicherung übernommen zu werden.

ZitatÜblich ist auch die Vereinbarung von Höchstgrenzen bei der Entschädigungsleistung. Darüber hinaus müssen auch die im Vertrag vereinbarten Selbstbeteiligungen beachtet werden, denn diese gelten auch bei der Forderungsausfall-Versicherung.

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Ein Beispiel:

Ihnen wurde ein Schaden zugefügt, mit dem eine Forderung von 2.000 Euro einhergeht. Der Schädiger verfügt weder über ausreichende finanzielle Mittel noch über eine private Haftpflichtversicherung. Wurde ein Mindestbetrag festgelegt, dessen Höhe ebenfalls 2.000 Euro beträgt, wird die Ausfallversicherung den Schaden für Sie übernehmen.

Besteht jedoch zusätzlich noch eine Selbstbeteiligung von beispielsweise 200 Euro, dann addieren sich Mindestsumme und Selbstbeteiligung, wodurch der Schaden also nicht übernommen wird. [info]Achten Sie genau darauf, ab welcher Summe Ihnen ein Schaden aus der Ausfallversicherung erstattet wird.[/info]

IconWas wird durch die Ausfallversicherung abgedeckt und was nicht?

Die Ausfallversicherung ist in der Regel kein standardmäßiger Bestandteil der privaten Privathaftpflicht, sondern muss als Zusatzversicherung abgeschlossen bzw. in den Vertrag mit aufgenommen werden. Was genau im Rahmen dieser Ausfallversicherung an Schadenersatzansprüchen abgedeckt wird, richtet sich nach dem Umfang der Leistungen Ihrer privaten Haftpflichtversicherung.

LinkSie sollten sich also bei einem Haftpflichtversicherung Vergleich genau nach deren Leistungsspektrum erkunden, um Rückschlüsse auf die Ausfalldeckung ziehen zu können.

Hinzu kommen noch Schäden, die in der Regel nicht durch eine Ausfallversicherung abgedeckt werden, bspw. Schäden, die durch deliktunfähige Kinder verursacht werden. Um die Durchsetzung der eigenen Forderungen möglichst zu gewährleisten, kann bei vielen Versicherern auch ein aktiver Schadenersatzrechtsschutz zusätzlich zur Ausfalldeckung abgeschlossen werden. Sobald ein Versicherungsfall eingetreten ist, trägt der Versicherer die Kosten des Rechtsanwalts, der für den Versicherungsnehmer tätig ist. Dies gilt auch für Versicherungsfälle, die sich im Ausland ereignen und deckt in diesem Falle auch die anfallenden Gerichtskosten mit ab.

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